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Hybridkühler HK



Einsatzgebiet:

Die Geräte werden dort eingesetzt, wo ein Kühlwasserverbraucher mit sauberem Wasser, das weder Ablagerungen bildet, noch korrosiv ist, betrieben werden soll. Wo eine wasser-sparende Betriebsweise mit behandeltem Zusatzwasser erwünscht und gefordert ist und Schwadenbildung vermieden werden soll. Trockenkühlung setzt bereits bei relativ hoher Umgebungstemperatur ein. Geringste Verlustwassermengen und automatische, regelmäßige Reinigung des Wärmeaustauschers sind maßgebliche Faktoren für einen wirtschaftlichen Betrieb und eine umweltschonende Wärmeabführung.

Das zu kühlende Medium des Primärkreislaufs strömt oben über einen Verteiler in den Lamellenwärmeaustauscher ein und verlässt es unten über einen Sammler. Beim Durchströmen des Wärmeaustauschers gibt das zu kühlende Medium die abzuführende Wärme an die im Gegenstrom einströmende Luft ab. Das abgekühlte Medium steht zur Kühlung eines Verbrauchers zur Verfügung. Da es sich um einen geschlossenen Kreislauf handelt, finden keine Verluste im Primärkreislauf statt und es ist immer ein sauberes Kühlmedium im Umlauf. Bei tiefen Umgebungstemperaturen erfolgt die Wärmeabgabe durch die Trockenkühlung. Bei steigender Umgebungstemperatur auf ewa 15 °C wird der Trockenkühlung eine Nasskühlung überlagert

Eine Besprüheinrichtung bringt kühllastabhängig dosiert und abgestimmt auf den Verdunstungsprozess die entsprechende optimale Wassermenge auf die Wärmeaus-tauscherfläche auf. Die Verdunstungsenergie der aufgebrachten Wassermenge kann dann zur Kühlung herangezogen werden.

Voraussetzung:

  • höhere Anforderungen an die Kühlwasserqualität
  • keine Nebelbildung erwünscht
  • bei Wasserknappheit
  • Beschränkung der Wartung / Reinigung auf Rückkühlteil


Aufstellung:

  • im Freien
  • Dachaufbau
  • Zwischengeschosse
  • Keller
  • in niedrigen Räume
  • in hohen Räumen


Vorteile:

  • modernes, umweltfreundliches Kühlsystem
  • geschlossenes Rückkühlsystem
  • niedrige Kühlwassertemperatur
  • keine Ablagerung oder Korrosion im Kühlkreislauf
  • geringer Wartungsaufwand


Nachteile:


  • höhere Anschaffungskosten
  • Osmosewasser (oder qualitativ gleichwertiges Wasser) als Zusatzwasser erforderlich